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Spriestersbach

Schulgeschichte

Julius Spriestersbach

Julius Spriestersbach (1871 – 1945) wurde am 20.11.1871 in Reichenberg, Kreis St. Goarshausen/Rh. geboren. Er war von 1891-95 Lehrer in Bornich/Rh., von 1895-1899 in Solingen-Wald, ab dem 1.05.1899 an der Volksschule Stachelhausen in Remscheid und dann ab dem 1.10.1911 Hauptlehrer in der Volksschule Reinshagen, wo er ab 1930 als Rektor arbeitete.*

Vom 1.04.1931 – 31.03.1934 war er Rektor der Daniel Schürmann-Schule und ging danach in Ruhestand.**

Er war 43 Jahre im Schuldienst, davon 35 Jahre in Remscheid, wo er am 27.09.45 verstarb.

Das Haus in der Reinshagener Straße 68, wo er wohnte, steht noch.

Spriestersbach war ein sehr bedeutender geologischer Heimatforscher, der sich mit der bis dahin unbekannten „Fauna der Remscheider Schichten" beschäftigte. Er entdeckte 140 devonische Fossilien, darunter Muscheln, Schnecken und Schalenkrebse. Ein Teil der umfangreichen Fossiliensammlung befindet sich im Historischen Zentrum.

In Remscheid ist eine Straße nach Julius Spriestersbach benannt und die ursprünglich dort gelegene katholische Grundschule erhielt 1968 den Namen „Julius-Spriestersbach-Schule".
Sie befindet sich heute an der Palmstraße 6, im Schulverbund mit der KGS Menninghausen.

 

* Quelle: H.J. Roth, Geschichte unserer Stadt, 2008
** Quelle: Wikipedia

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